Von Helge Hagener
Die Skate-Anlage am Scharnebecker Weg ist in die Jahre gekommen und deutlich abgenutzt. Trotzdem wird sie regelmäßig von engagierten Jugendlichen genutzt, die das Beste aus ihr herausholen. Doch ein vollständiger Neubau für über 500.000 € ist derzeit schlicht nicht zu stemmen.
Angesichts einer angespannten Haushaltslage – 2024 mit einem Defizit, knappen Rücklagen und explodierenden Kosten bei anderen Projekten wie Freibad, Sport-Kita und der Renovierung des Adolph-Holm-Kindergartens – wäre ein teurer Komplettumbau unverantwortlich.
Deshalb schlägt die CDU/FDP-Gruppe einen ehrlichen, pragmatischen Weg vor: Die vorgesehenen Planungskosten in Höhe von 35.000 € sollen direkt genutzt werden, um die bestehende Anlage Schritt für Schritt aufzuwerten – so, dass sie wieder sicherer, attraktiver und spielfreundlicher wird. Das ist besser als gar nichts und ermöglicht, dass die Wünsche der Jugendlichen nicht einfach auf Eis gelegt werden.
Konkret steht Folgendes auf der Wunschliste:
- Ausbesserung des Risses in der Asphaltplatte.
- Beseitigung des Walls auf der Ostseite zur Anbindung einer welligen Strecke.
- Aufstellung von zwei neuen Rampen sowie eines Hügels; Installation der Halfpipe auf ebener Fläche, nicht eingegraben.
- Verwendung hitzebeständiger Materialien bei den neuen Rampen.
- Erneuerung der veralteten Rampen.
- Prüfung und ggf. Umsetzung eines Unterstands sowie einer Graffitiwand.
Gemeinsam mit der Jugendbeauftragten und den Jugendlichen wollen wir weitere kostengünstige Ideen entwickeln. Wir haben die Lage offen kommuniziert: Kein Geld für den großen Wurf – aber Mut für kleine, durchdachte Schritte. Mit gezielten Investitionen statt Aufschub oder Enttäuschung machen wir aus einem möglichen Sorgenkind ein gemeinsames Erfolgsprojekt – eine Skate-Anlage, die wieder Spaß macht, sicher ist und mit den Jugendlichen wächst.

